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Schule
Am Stadtrand von Dortmund, zwischen Westfalenpark,
Westfalenhallen und Rombergpark, liegt das Sport-
und Bewegungszentrum des TSC Eintracht Dortmund, in
dem sich das Dortmunder Berufskolleg für
Gymnastik eingerichtet hat.
Die Schulform bietet eine 3jährige
Vollzeitausbildung. Der Unterricht umfasst 33-36
Wochenstunden an 5 Tagen. Es gilt die Ferienordnung
des Landes NRW.
Der Schule stehen Gymnastik- und Sporthallen,
Theorie- und Musikräume sowie die Außensportanlagen
zur Verfügung.
Ziel der Ausbildung ist, den Schülerinnen und
Schülern Anstöße zu einer ganzheitlichen Entwicklung
zu geben. Ihre Bewegungsfreude, ihr Bewegungsausdruck soll belebt, erhalten und
weiterentwickelt werden.
Dazu ausführlicher im
Schulprogramm.
Hier sei auf das neu erschienene Buch: Sich
bewegen lernen aus dem Sport Media Verlag,
Erstauflage 2000 verwiesen. Eine der Mitautorinnen
ist die ehemalige
Schulleiterin Frau Gisa Schmidt-Funnemann.
Das
Dortmunder Berufskolleg für Gymnastik hat eigene
Räumlichkeiten, einen eigenen abgegrenzten Bereich
und ist in das vielseitige Sporttreiben des
Dortmunder Sport- und Bewegungszentrums insofern
einbezogen, als die Schülerinnen und Schüler die
Möglichkeit haben, in die Gruppenarbeit mit allen
Altersstufen Einblick zu nehmen, Unterrichtsübungen
durchzuführen, zu assistieren und unter Betreuung
Gruppen selbstständig zu leiten. Das gilt auch für
den Studiobetrieb "Fitness" und für den Bereich
"Gesundheitssport". Die Bewegungsangebote
orientieren sich an gesundheitlichen und
freizeitorientierten Bedürfnissen wie Musik und
Bewegung, Tanz, Ausgleichsgymnastik,
Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule, präventive und
rehabilitative Gymnastik, Fitness, Aerobicformen,
Koronargruppenbetreuung, sportartübergreifende
Bewegungsmaßnahmen mit Kindern.
In dem Dortmunder Berufskolleg für Gymnastik
werden seit 1960 staatlich geprüfte
Gymnastiklehrerinnen und -lehrer ausgebildet. Die
Wurzeln der Schule reichen bis in die Ursprünge der
Entwicklung der Gymnastik zurück und sind aus der
rhythmisch-organischen Bewegungslehre von Dalcroze
und Bode gewachsen. Daraus erklärt sich die
schultypische Arbeitsweise: Alles Bewegen - ob am
Boden, in der Fortbewegung, in Schwüngen, mit
Geräten oder mit dem Partner - wird entwickelt,
geübt und verfeinert hinsichtlich des rhythmischen,
ökonomischen und ganzheitlichen Charakters der
Bewegung und unter Achtung der Eigengesetzlichkeit
des Körpers. Dabei geht es um persönlich geformtes
Bewegen als Aussage eigener Vorstellungen und
Empfindungen.

Auch im rhythmisch-musikalischen Bereich der
Ausbildung sind die Wurzeln der Schule deutlich
erkennbar. Das Umgehen mit Instrumenten vielfältiger
Art (Schlagwerke, Klavier, u. a.), das Verstehen
musikalischer Zusammenhänge verfeinert das Empfinden
für Musik und Rhythmus. Das Umsetzen
rhythmisch-musikalischer Strukturen in Bewegung
erweitert die Bewegungsvielfalt. Die Schülerinnen
und Schüler erhalten im Umgang mit Musik Impulse,
ihre eigenen schöpferischen Kräfte zu entfalten,
ihre Bewegungs-, Wahrnehmungs- und
Ausdrucksfähigkeit zu intensivieren. Sie werden
sensibler im Umgang mit vorgefertigter Musik und
erhalten einen umfassenden Einblick in
traditionelle, moderne und experimentelle
Musikbereiche.
Die Schule ist Mitglied im BBGS (Bundesverband
staatlich anerkannter Berufsfachschulen für
Gymnastik und Sport).
www.bbgs-online.de
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